| Informationen für Konfirmanden |
Anprechpartner: Ralf Rohrbach-Koop
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Unterrichtszeiten: Mittwoch 14.45 - 15.45 Uhr 16.00 - 17.00 Uhr |
| Email an Herrn Rohrbach-Korb |
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"Gott sei bei dir, dich zu beschützen. Er gehe vor dir her, dich sicher zu geleiten. Er stehe hinter dir, dich zu beschirmen. Er sei unter dir und fange dich auf, wenn du fällst. Er bleibe über dir und schaue dich freundlich an.“ Durch den Konfirmandenunterricht bieten wir den jungen Menschen in Untereisesheim an, sie in ihrem Glauben und bei der Suche nach ihrem eigenen Lebensweg zu unterstützen und zu stärken. Durch die Konfirmation sagen sie „Ja“ zu ihrer eigenen Taufe. Wer noch nicht getauft ist, kann auf eigenen Wunsch während der Konfirmandenzeit oder im Konfirmationsgottes- dienst getauft werden. Mit der Konfirmation werden auch bestimmt Rechte erworben: Man darf z. B. das Patenamt übernehmen oder ab 16 Jahren den Kirchengemeinderat wählen.
Konfirmandenunterricht ist von Juni bis Mai jeden Jahres für alle die in der siebten Klasse bzw. ab September in der achten Klasse sind. In der Regel haben wir zwei Gruppen mit jeweils ca. 10 bis 15 Jugendlichen und unterrichten mittwochs ab 14.45 Uhr im ev. Gemeindehaus.
Für die neue Konfirmandengruppe können sie sich noch anmelden. Der Unterricht beginnt am 17.06.2009. Konfirmation ist am 02.05. und 09.05.2010.
Einige Leitlinien meiner Konfirmandenarbeit, die sich aus meiner Praxis und deren Reflexion ergeben haben: 1. Fragen sind wichtiger als Antworten.
Es kommt mir weniger darauf an, den Katechismus in detaillierter form mit Erklärungen auswendig lernen zu lassen, sondern darauf, die Fragen, die sich für die KonfirmandInnen aus dem eigenen Nachdenken, dem Religionsunterricht und der eigenen Beobachtung im Gottesdienst und Gemeindeleben gebe, aufzunehmen, sie zu Antwortversuchen zu ermutigen und als Pfarrerin auch meinen Antwortversuch und die Antwort der Bibel und der Kirche darzulegen. 2. Ich nutze die Chance, den Kontakt mit den Eltern zu etablieren.
Deshalb habe ich mehrere Begegnungen mit den Eltern und Geschwistern eingeplant. Es gibt eine Begegnung zwischen Eltern und Kirchengemeinderat, um Kontakt mit VerantwortungsträgerInnen und Einflussmöglichkeit zu erreichen. Ich versuche, die Eltern, auch mit ihren beruflichen Bezügen, kennen zu lernen. Es gibt manchmal einen Konfirmanden- Elternchor. Die Konfirmandeltern sollen sich als wichtigen Teil der Gemeinde erfahren, auch als Vorbilder für ihre Kinder. Deshalb erinnere ich sie bei der Anmeldung an ihr Versprechen als Eltern an der Taufe ihrer Kinder, sie im christlichen Glauben zu erziehen. In diesem Jahr wollen wir es gemeinsam tun. 3. Ich beteilige die Konfirmanden und ihre Eltern in der aktuellen Gemeindearbeit.
Dazu gibt es die Mithilfe beim Erntedankfest und bei anderen Festen und Gottesdiensten. Gleich zu Anfang werden die KonfirmandInnen in die bedeutung des Abendmahl eingeführt und könne daran teilnehmen. Besonders wichtig ist das Gemeindepraktikum der KonfirmandInnen und das Kennenlernen der Jugendmitarbeiter. 4. Ich versuche, Brücken zu schlagen zwischen dem normalen Lebenskontext der KonfirmandInnen und dem Konfirmandenunterricht.
Deshalb gehen wir zusammen wenn möglich zu beliebten Veranstaltungen, je nach Wunsch mal Kanufahren, Kino, Weihnachtmarkt. Ich stehe für Schulpraktika zur Verfügung. 5. Ein Teil des Unterrichts findet außerhalb des Gemeindehauses statt.
Z.B. Gang zum Friedhof, Passantenbefragung, Besuch im Altenheim und Eine-Weltladen, Moschee oder Lichtenstern. Religion und Glauben kommt existentiell im Leben vor und hat nicht wie ein Schulfach nur mit Papier und Arbeitsbuch zu tun. 6. Es sind immer wieder Gäste zu speziellen Themen im Konfirmandenunterricht.
Z.B. zum Thema Drogen von der Diakonie, ein Bestatter, die Chorleiterin, Zeitzeugen der Nazizeit. Damit zeige ich auch, dass ich nicht auf alles Antwort geben kann und dass es viele Fachleute zu speziellen Themen.
7. Jeder Konfirmationsgottesdienst ist anders.
Den größten Raum, zeitlich, nimmt die Darstellung eigener thematischer Beiträge in Kleingruppen ein, die selbständig zu den Themen des Katechismus erarbeitet werden. Es gibt verschiedne Darstellungsformen: Bild, Tanz, Theater, Dialoge… Die Freizeit führt in ein unbekanntes Gebiet.
Wir fahren gemeinsam in die Berge oder zu einem Freizeitheim, wo wir uns auf unbekanntem Gebiet begegnen, zusammenbleiben müssen und einander unmittelbar helfen.
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